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AK-Studie zur Situation der Handels-Angestellten
Die zentralen Ergebnisse einer aktuellen AK-Studie „Beschäftigung im Handel“:
Mit insgesamt 524.000 Beschäftigten zählt der Handel zu den größten Arbeitgebern in Österreich. Die Branche ist für viele der Einstieg in den Arbeitsmarkt, allerdings zu immer härteren Bedingungen. So wird Teilzeit und geringfügige Beschäftigung für immer mehr Beschäftigte, insbesondere für Frauen zum Dauerzustand. Für immer mehr reicht das Einkommen kaum zum Auskommen. Die Arbeitszeiten liegen oft an den Wochenenden. So wird es für viele Beschäftigte besonders schwer, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Stattdessen steigt die Angst um den Arbeitsplatz in einer Branche, in der die Beschäftigten als schnell ersetzbar gelten. Beruflicher Aufstieg und Karriere bleibt für viele ein Traum. (mehr…)
1 comment 26. Mai 2009
Arbeitsplatzbelastungen, Arbeitsbedingte Krankheiten und Invalidität
Studienpräsentation und Dikussion
29. Mai 2009, 10:00 Uhr
AK Bildungszentrum, Großer Saal
1040 Wien, Theresianumgasse 16-18
Der krankheitsbedingte Erwerbsaustritt sowie andere institutionelle Anreizmechanismen zum frühzeitigen Erwerbsaustritt haben in Österreich in der Forschung großes Augenmerk erhalten (OECD 2005). Im Gegensatz dazu finden die Belastungen der Arbeitswelt und die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Erwerbsverhalten der Älteren wenig Beachtung.
Die aktuelle Studie des WIFO im Auftrag der AK Wien liefert Hinweise darauf, dass Arbeitsbelastungen auch einen deutlichen Einfluss auf die dauerhafte Erwerbsunfähigkeit ausüben.
Im Rahmen dieser Veranstaltung diskutieren VertreterInnen aus Politik und Wissenschaft die Ergebnisse dieser Studie.
Details und Anmeldung (bis 20. Mai)
Add comment 13. Mai 2009
Uns geht die Luft aus!
In einer aktuellen Studie befasst sich das WIFO mit Arbeitsbedingten Erkrankungen und deren gesamtwirtschaftlichen Kosten.
Besonders auffällig: Während Österreich hinsichtlich physischer Belastungen im europäischen Mittelfeld (EU 15) liegt, haben wir hinsichtlich Arbeitsdruck und Arbeitstempo „die Nase vorn“:
„2005 gaben rund 60% der ÖsterreicherInnen an, ein hohes Arbeitstempo einhalten zu müssen (EU 15: 48%), und 42% hatten nicht genug Zeit zur Erfüllung ihrer Arbeitsaufgaben (EU 15: 33%).“
Tendenz steigend:
„In den letzten Jahren hat sich die Wahrnehmung der Beschäftigten, zeitlich unter Druck zu stehen, deutlich verschärft und der Abstand Österreichs zum Durchschnitt hat sich vergrössert.“
Im Unterschied zu den skandinavischen Ländern „zeichnet“ sich Österreich auch dadurch aus, dass die hohe Anforderungen meist auch noch mit einem geringen Gestaltungsspielraum verknüpft sind. OECD-weit gehört ja Österreich – gemeinsam mit Deutschland – zu den Ländern mit den geringsten Mitbestimmungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz.
Für „Mehr Luft in der Arbeit“ braucht es eindeutig mehr Mitsprache bei Arbeitsorganisation, Arbeitsabläufen und Strukturen, wie sie auch die AUGE – Alternative und Grüne GewerkschafterInnen fordert.
Download WIFO-Studie: Arbeitsbedingte Erkrankungen. Schätzung der gesamtwirtschaftlichen Kosten mit dem Schwerpunkt auf physischen Belastungen
Add comment 19. Februar 2009
STOPP BURN-OUT
Präsentation der Broschüre „STOPP BURN-OUT“
mit Informations- und Diskussionsveranstaltung
Burn-Out betrifft nicht nur diejenigen, die kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Burn-Out ist auch ein Warnsignal, das uns als Gesellschaft angeht: unsere Lebensweise und unsere Arbeitsbedingungen! Diese Broschüre bietet Informationen für alle Interessierten und lädt zur Auseinandersetzung mit „inneren und äußeren Antreibern“ ein.
Donnerstag, 20. November 2008, 19:00 Uhr – ca. 21.00 Uhr
Ort: Arbeiterkammer St. Pölten
3100 St. Pölten (gleich hinter dem Bahnhof), Gewerkschaftsplatz 1
Es informieren und diskutieren:
Christian Aichmayr, Mitautor der Broschüre STOPP BURN-OUT
Mag.a Margit Burger, Psychologin, Interwork
Mag.a Irene Wladar, Psychologin, Institut für berufliche Integration (IBI) NÖ
Veranstalterinnen:
AUGE/UG Niederösterreich
Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung
Betriebsseelsorge St. Pölten
Hier können Sie die Einladung herunterladen.
Die Gratis-Broschüre STOPP BURN-OUT kann ab SOFORT unter auge@ug-oegb bestellt werden.
Add comment 7. November 2008