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Veranstaltung: Datenschutz im Betrieb
Grund genug für eine solche Veranstaltung gibt es ja:
DATENSCHUTZ IM BETRIEB
Gelebte Praxis oder heiße Luft?
Mittwoch, 25.11.2009, 16-19 Uhr
GPA-djp Vista 3, Alfred Dallinger Platz 1, 1034 Wien
Als Appetitanreger ein kurzer Auszug aus einer von der AK Wien und Fachgewerkschaften in Auftrag gegebenen FORBA-Studie zum Datenschutz im Betrieb:
Zwei Drittel der befragten BetriebsrätInnen sind mit sieben oder mehr Systemen im Betrieb konfrontiert, die Beschäftigtendaten verwenden. (…) etwa in 50% der befragten Betriebe werden Videokontrollsysteme eingesetzt. Obwohl hier eine Betriebsvereinbarung notwendig wäre, wurde eine solche aber nicht einmal in der Hälfte der Fälle abgeschlossen. (…)
Details zur Veranstaltung sowie einen Bericht über eine vorangegangene Veranstaltung findet ihr am Blog der GPA-djp-Abteilung ‘Arbeit & Technik’.
Add comment 23. November 2009
Resignation im Job steigt
Viele ArbeitnehmerInnen haben ihre Erwartungen an die berufliche Tätigkeit nach unten geschraubt und glauben nicht mehr an eine positive Veränderung ihrer Arbeitsbedingungen. Rund 10 Prozent der Beschäftigten müssen zur Gruppe der völlig Resignierten gezählt werden,
stellt der Arbeitsklima-Index September 2009 der AK-Oberösterreich fest.
Aktuell sind besonders von Resignation betroffen sind Beschäftigte im Fremdenverkehr, der Baubranche sowie im öffentlichen Dienst und in den Sozialversicherungen.
Der Motivationsverlust nimmt mit der Dauer der Beschäftigung zu und ist in Kleinbetrieben höher als in Grossbetrieben: In Betrieben mit bis zu vier Beschäftigten beträgt der Anteil der völlig Resignierten rund 14 Prozent, in Großbetrieben (ab 500 Beschäftigten) neun Prozent.
Das Leisten von Überstunden scheint tendenziell eher motivationshemmend zu sein. ArbeitnehmerInnen, die Überstunden leisten müssen, beurteilen ihre berufliche Situation resignierter als ArbeitnehmerInnen ohne Überstunden. Überstunden fördern offenbar Resignation …
3 comments 22. September 2009
AK-Studie zur Situation der Handels-Angestellten
Die zentralen Ergebnisse einer aktuellen AK-Studie „Beschäftigung im Handel“:
Mit insgesamt 524.000 Beschäftigten zählt der Handel zu den größten Arbeitgebern in Österreich. Die Branche ist für viele der Einstieg in den Arbeitsmarkt, allerdings zu immer härteren Bedingungen. So wird Teilzeit und geringfügige Beschäftigung für immer mehr Beschäftigte, insbesondere für Frauen zum Dauerzustand. Für immer mehr reicht das Einkommen kaum zum Auskommen. Die Arbeitszeiten liegen oft an den Wochenenden. So wird es für viele Beschäftigte besonders schwer, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Stattdessen steigt die Angst um den Arbeitsplatz in einer Branche, in der die Beschäftigten als schnell ersetzbar gelten. Beruflicher Aufstieg und Karriere bleibt für viele ein Traum. (mehr…)
1 comment 26. Mai 2009
Arbeitsplatzbelastungen, Arbeitsbedingte Krankheiten und Invalidität
Studienpräsentation und Dikussion
29. Mai 2009, 10:00 Uhr
AK Bildungszentrum, Großer Saal
1040 Wien, Theresianumgasse 16-18
Der krankheitsbedingte Erwerbsaustritt sowie andere institutionelle Anreizmechanismen zum frühzeitigen Erwerbsaustritt haben in Österreich in der Forschung großes Augenmerk erhalten (OECD 2005). Im Gegensatz dazu finden die Belastungen der Arbeitswelt und die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Erwerbsverhalten der Älteren wenig Beachtung.
Die aktuelle Studie des WIFO im Auftrag der AK Wien liefert Hinweise darauf, dass Arbeitsbelastungen auch einen deutlichen Einfluss auf die dauerhafte Erwerbsunfähigkeit ausüben.
Im Rahmen dieser Veranstaltung diskutieren VertreterInnen aus Politik und Wissenschaft die Ergebnisse dieser Studie.
Details und Anmeldung (bis 20. Mai)
Add comment 13. Mai 2009
Bahn-PendlerInnen haben’s schwer
Interessante Ergebnisse hat eine aktuelle Umfrage der AK-Wien ergeben:
- Bahn-PendlerInnen sind eher in den unteren Einkommensschichten zu finden
- während PKW-PendlerInnen im Vergleich dazu besser verdienen
- 42% der PendlerInnen haben unregelmässige Arbeitszeiten
- Kosten für den Arbeitsweg sind für die PendlerInnen ein Problem: PKW-PendlerInnen brauchen im Durchschnitt wöchentlich EUR 50,-, Bahn-PendlerInnen im Durchschnitt deutlich weniger (EUR 25,-); mehr als 1/4 der EinpendlerInnen nach Wien geben wöchtenlich mehr als EUR 60,- aus!
- etwa 2/3 der EinpendlerInnen brauchen täglich mehr als 2 Stunden, Bahn-PendlerInnen im Durchschnitt fast doppelt so lange wie PKW-PendlerInnen
- nach wie vor fahren v.a. Frauen öfffentlich, Männer eher mit dem PKW
- Bahn-PendlerInnen leiden v.a. unter Verspätungen, Störungen, schlechte Information, zu geringes Zug- und Bus-Angebot
- 19% der PKW-PendlerInnen wollen auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen, 12,2% suchen eine Mitfahrgelegenheit, 11% wollen den Arbeitsplatz wechseln
Details zu den Umfrage-Ergebnissen hier im Download.
Add comment 5. Mai 2009
Viele ArbeitnehmerInnen haben ihre Erwartungen an die berufliche Tätigkeit nach unten geschraubt und glauben nicht mehr an eine positive Veränderung ihrer Arbeitsbedingungen. Rund 10 Prozent der Beschäftigten müssen zur Gruppe der völlig Resignierten gezählt werden,